Gedenkstättenfahrten

Gedenkstättenfahrten bieten eine sinnvolle Möglichkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus. Durch entdeckendes Lernen am historischen Ort, die intensive Beschäftigung mit einzelnen Aspekten der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik sowie die kritische Reflexion des eigenen und gesellschaftlichen Umgangs damit können solche Bildungsreisen zur Entwicklung historischer Urteilskraft beitragen.

Damit das gelingt, legen wir bei der Konzeption unserer Gedenkstättenfahrten besonderen Wert auf folgende Punkte: eine stringente Programmplanung, Freiwilligkeit bei der Teilnahme und in allen Programmpunkten, eine angemessene Vor- und Nachbereitung, eine theoretische Auseinandersetzung mit der NS-Ideologie im Rahmen von Workshops, ausreichend Zeit für Reflexion und emotionalen Ausgleich, Raum für eigenständiges Erkunden, einen authentischen Umgang mit Gedenken sowie eine inhaltliche Verknüpfung mit der Gegenwart.

Im Mittelpunkt der meisten unserer Fahrten steht die Auseinandersetzung mit dem systematisch und bürokratisch geplanten Völkermord an der jüdischen Bevölkerung Europas.

Auf unserer Homepage findest du im Archiv verschiedene Berichte zu vergangenen Gedenkstättenfahrten.

Anfrage

Zeitlicher Umfang

5-6 Tage, flexible Gestaltung nach Absprache möglich

Zielgruppe

Jugendliche ab 14 Jahren

Finanzierung

Für unsere mehrtägigen Bildungsformate beantragen wir jährlich Fördermittel im Rahmen eines Projektes. Darüber hinaus bekommen wir keine kontinuierliche finanzielle Unterstützung. Für Umsetzungen außerhalb der geplanten Projektrahmen bemühen wir uns gerne um eine Förderung. Dafür brauchen wir allerdings ausreichend Planungsvorlauf. Für eine kurzfristige Durchführung müssen die Kosten im Zweifelsfall von der auftraggebenden Institution übernommen werden. Sprich uns bei Interesse gerne an. Gemeinsam finden wir heraus, wie eine Umsetzung gelingen kann.