Erinnerungswerkstatt - Verfolgte im Nationalsozialismus

Die Zeit des Nationalsozialismus ist für viele Jugendliche sehr weit von der eigenen Lebenswelt entfernt. In Form von inhaltlichen Workshops, Archivrecherchen, Gesprächen mit Zeitzeug*innen und Exkursionen kann eine Erinnerungswerkstatt als pädagogisches Instrument Schüler*innen dabei helfen, einen Bezug von der Vergangenheit zu aktuellen gesellschaftlichen Problemlagen herzustellen und für Ideologien der Ungleichwertigkeit sensibilisiert zu werden.

Ziel

Ziel des Projekt ist es, durch historisches Lernen Kenntnisse über die Vernichtungsideologie und die Repressionsmechanismen des Nationalsozialismus zu vermitteln und auf die heutige Zeit zu übertragen und somit zur Stärkung des Demokratieverständnisses der Teilnehmenden beizutragen.

Zielgruppe

An dem Projekt teilnehmen können Schüler*innen aller Schularten ab 14 Jahren.

Inhalt

Das Projekt ist als Ganztagsangebot mit 18 Sitzungen im 14-tägigen Rhythmus im Zeitraum eines Schuljahres angelegt, kann aber bei Bedarf auch in anderer Form durchgeführt werden.

Programmablauf

  • 1.-3. Sitzung: Theoretische Einführung zu den historischen Hintergründen des nationalsozialistischen Repressionsapparates, Entscheidung für Arbeit zu einer spezifischen Opfergruppe und für eine konkrete Form des öffentlichen Gedenkens (z.B. Stolpersteinverlegung)
  • 4.-9. Sitzung: Intensive praktische Recherche durch die Teilnehmenden in verschiedenen Archiven zu Biografien von Vertreter*innen der gewählten Opfergruppe
  • 10.-14. Sitzung: Thematisch passende Exkursionen und Gespräche mit Zeitzeug*innen, Behandlung sachverwandter Themen
  • 15. & 16. Sitzung: Erstellung und Verteilung eines Informationsflyers über die Arbeit der Projektgruppe und die bevorstehende Gedenkveranstaltung
  • 17. Sitzung: Einweihung des Gedenkobjekts in einer öffentlichen Zeremonie
  • 18. Sitzung: Auswertung und Abschluss des Projekts

Förderer und Unterstützer