Erinnerungskultur in der Migrationsgesellschaft

Angesichts der aktuellen Diskussionen um Antisemitismus in Deutschland müssen Menschen mit Migrations- bzw. Fluchterfahrungen im Sinne von Inklusion und Integration aktiv in die historisch-politische Bildung einbezogen werden. Denn nur mit Aufklärung und Auseinandersetzung lässt sich die deutsche Verantwortung gegenüber Israel vermitteln und Antisemitismus bekämpfen.

Ziel

Ziel des Projekt ist es, durch historisches Lernen Kenntnisse zum Thema Antisemitismus, Nationalsozialismus und Holocaust zu vermitteln und zu vertiefen.

Zielgruppe

Das Projekt richtet sich in erster Linie, aber nicht ausschließlich, an junge Menschen mit Migrationshintergrund zwischen 15 und 27 Jahren, die bisher wenig Zugang zur Erinnerungskultur in Deutschland haben. Sie sollten über ausreichend Deutschkenntnisse verfügen und die Bereitschaft zur Teilnahme mitbringen.

Inhalt

Das Projekt hat einen zeitlichen Umfang von mindestens drei Tagen, kann aber auch zu einer Projektwoche erweitert werden oder längerfristig angelegt sein.

Beispiel: Dreitägiges Projekt zu Antisemitismus und Nationalsozialismus

Tag 1: Workshop zur historischen Judenfeindschaft, Judenverfolgung und Vernichtungspolitik
Tag 2: Exkursion in eine Gedenkstätte
Tag 3: Workshop zu Erinnerungskultur und Antisemitismus nach 1945

Kooperationspartner