Die Geschichte der Josephstraße 7

Im Jahr 1925 gehörten der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig, einst die sechstgrößte jüdische Gemeinde in Deutschland, 12.594 Menschen an. Nur 24 Jüdinnen und Juden überlebten den Holocaust in Leipzig. Die Lücke, die die Vertreibung und Ermordung als jüdisch verfolgter Menschen in der deutschen Gesellschaft hinterlassen hat, wirkt noch bis heute fort.

Der Gedenkort Josphstraße 7 in Leipzig-Lindenau ist ein Zeugnis dieser Lücke. Auf Tafeln aus Glas finden sich einige wenige Erinnerungsspuren an die jüdische Eigentümerfamilie und die jüdische Familie, die hier wohnte.

Der Dokumentarfilm „Sie bringen mich weg. Ich weiß nicht wohin.“ erzählt vom Schicksal der Familien Reiter und Lotrowsky. Es ist eine Geschichte von Entrechtung, Vertreibung, Enteignung und Ermordung – und vom Widerstand gegen das Vergessen.

Hier geht's zum Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=zbC_RI-7MH8

Gefördert und unterstützt durch:

Diese Maßnahme wurde mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.