Projekte

Zusätzlich zu unseren regelmäßigen Bildungsangeboten setzen wir auch längerfristige Projekte mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten um. Im Folgenden sind die wichtigsten Projekte chronologisch aufgelistet, die der Verein in den vergangenen Jahren seit seiner Gründung durchgeführt hat.

2020

Projektwoche zu Nationalsozialismus und Holocaust 2020

Auch in diesem Jahr konnten wir trotz der Unsicherheit und Ungewissheit im Zuge der SARS-CoV-2-Pandemie wieder eine Projektwoche zu Nationalsozialismus und Holocaust durchführen. Diesmal rückte das ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen und der Belower Wald, als Gedenkort an die Todesmärsche von den KZs Sachsenhausen und Ravensbrück, in den Fokus unserer Auseinandersetzung. Die inhatlichen Workshops gaben einen tieferen Einblick in die Situation der jüdischen Häftlingen sowie in den Komplex der nationalsozialistischen Täterschaft.    Weitere Informationen

Erinnerungswerkstatt 2020 - Verfolgte im Nationalsozialismus

Innerhalb der diesjährigen Erinnerungswerkstatt, die erneut in Kooperation mit der Schule zur Lernförderung „A. S. Makarenko“ Dresden stattfand, haben wir uns vier Tage lang intensiv mit den Themen Behinderung und Krankheit im Nationalsozialismus sowie den Euthanasie-Verbrechen als Teil der nationalsozialistischen Rassenideologie beschäftigt. Dabei konnten wir auch an einer inklusiven Führung in der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Pirna-Sonnenstein teilnehmen.    Weitere Informationen

Die Geschichte der Josephstraße 7

Im Rahmen des Projekts wurde im Jahr 2020 der Dokumentationsfilm „Sie bringen mich weg. Ich weiß nicht wohin.“ erstellt. Der Film handelt von der Geschichte der Josephstraße 7 in Leipzig und dem Schicksal der Familien Reiter und Lotrowsky. Es ist eine Geschichte von Entrechtung, Vertreibung, Enteignung und Ermordung – und vom Widerstand gegen das Vergessen. Als Weiterführung des Projekts haben wir 2021 ein pädagogisches Konzept für die Arbeit mit jungen Menschen entwickelt, das zusammen mit dem Film auf einer eigenständigen Website buch- bzw. abrufbar ist.    Weitere Informationen

2019

Projektwoche zu Nationalsozialismus und Holocaust 2019

Im Zeitraum vom 8. Juli bis 12. Juli 2019 führten wir wieder eine Projektwoche zu Nationalsozialismus und Holocaust durch. Zentraler Bestandteil war dabei eine Gedenkstättenfahrt in das ehemalige Ghetto und Konzentrationslager Theresienstadt sowie die Besichtigung des jüdischen Viertels von Prag. Am ersten und letzten Tag fand jeweils ein Workshop in den Räumlichkeiten der Gedenkstätte statt. An diesen zwei Tagen haben wir vor allem einen persönlichen Bezug zum Thema Nationalsozialismus vermittelt, und uns mit dem Wesen und der Aktualität des Antisemitismus beschäftigt.    Weitere Informationen

Bildungsfahrt in das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz

Im Zeitraum vom 13. bis 18. Oktober 2019 organisierten wir in Kooperation mit der Landesservicestelle „Lernorte des Erinnerns und Gedenkens“ eine Gedenkstättenfahrt in das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Während der Fahrt setzten sich die Teilnehmenden auf methodisch vielfältige Weise tiefgründig mit den Themen Antisemitismus, Nationalsozialismus und Holocaust auseinander. Geführte Besichtigungen waren hierbei ebenso Grundlage der Auseinandersetzung, wie die individuelle Beschäftigung mit der Gedenkstätte. Hinzu kamen verschiedene Workshops, Ausstellungsbesuche, eine Stadtführung sowie tägliche Reflexionsrunden.

Erinnerungskultur in der Migrationsgesellschaft 2019

Bereits zum zweiten Mal konnten wir in Kooperation mit ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. und dem Leipzig-Kolleg ein dreitägiges Projekt zu den Themen Antisemitismus, Nationalsozialismus und Holocaust realisieren. Ziel war es dabei, auch Menschen mit Migrations- bzw. Fluchterfahrungen eine Auseinandersetzung mit den nationalsozialsitischen Verbrechen zu ermöglichen und für die damit einhergehende Verantwortung zu sensibilisieren. Neben einem Vor- und Nachbereitungsworkshop besuchten wir auch gemeinsam die Gedenkstätte Theresienstadt.    Weitere Informationen

Schule ohne Rassismus 2019/2020

In Kooperation mit dem Internationalen Bund haben wir im Schuljahr 2019/2020 einen Wahlkurs an der Georg-Schumann-Schule Leipzig mit dem Ziel der Aufnahme der Schule in das Netzwerk "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" angeboten. Im Laufe des Jahres haben die Schüler:innen viel über Vorurteile, Diskriminierung und Zivilcourage gelernt. Am Ende des Projekts sollte neben der Verleihung des Titels ein Film zum Thema Rassismus und Diskriminierung entstehen. Leider konnte das Projekt aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie nicht in der gewünschten Form zu Ende geführt werden.

2018

Projektwoche zu Nationalsozialismus und Holocaust 2018

Ein fundiertes Wissen um den Nationalsozialismus, seine Funktionsweisen und Mechanismen und insbesondere um seine menschenverachtende, ausgrenzende und eliminatorische Ideologie ist für das Leben in Deutschland unerlässlich. Jugendlichen und jungen Erwachsenen fehlt jedoch häufig der Zugang zur Geschichte des Nationalsozialismus einschließlich seiner Verbrechen. Aus diesem Grund haben wir in diesem Jahr zum ersten Mal eine Gedenkstättenfahrt in das ehemalige Ghetto und Konzentrationslager Theresienstadt organisiert.    Weitere Informationen

Erinnerungswerkstatt 2018/19 - Verfolgte im Nationalsozialismus

Die Zeit des Nationalsozialismus ist für viele Jugendliche sehr weit von der eigenen Lebenswelt entfernt. Mittels inhaltlichen Workshops und Exkursionen kann eine Erinnerungswerkstatt jungen Menschen dabei helfen, die Funktionsweisen und Mechanismen der nationalsozialistischen Ideologie zu begreifen. Im Schuljahr 2018/19 haben wir gemeinsam mit der Schule zur Lernförderung „A. S. Makarenko“ Dresden zum ersten Mal unsere Erinnerungswerkstatt in Form eines Ganztagsangebots durchgeführt.    Weitere Informationen

Erinnerungskultur in der Migrationsgesellschaft 2018

Angesichts der aktuellen Diskussionen um Antisemitismus in Deutschland müssen Menschen mit Migrations- bzw. Fluchterfahrungen im Sinne von Inklusion und Integration aktiv in die historisch-politische Bildung einbezogen werden. In Kooperation mit ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. haben wir uns zusammen mit einer Gruppe vom Leipzig-Kolleg drei Tage lang mit den Themen Antisemitismus, Nationalsozialismus und Holocaust auseinandergestetzt. Dabei haben wir auch die Gedenkstätte Buchenwald besichtigt.    Weitere Informationen

Dokumentationsarchiv Ressentiment und Gewalt

Das Projekt soll menschenverachtende Geschehnisse im Tatbereich Rassismus, Antisemitismus und neonazistische Ideologie in den Räumen Nordsachsen, Landkreis Leipzig und Stadt Leipzig auf einer digitalen Plattform dokumentieren und analysieren. Die bisherige Arbeit von lokalen Organisationen und Initiativen, wie Beratungsstellen oder anderen Dokumentationsprojekten, soll solidarisch unterstützt und ihr Informations,- Aufklärungs- und Präventionsangebot für die Öffentlichkeit verbessert werden.    Weitere Informationen

Ostsicht Festival 2018

Das Ostsicht Festival geht in die zweite Runde: In diesem Jahr haben wir uns als Schwerpunkt das Thema Verdrängung gesetzt, dem wir uns in einsteigerfreundlichen Vorträgen und Workshops aus unterschiedlicher Perspektive nähern wollen. Dabei möchten wir uns unter anderem mit der voranschreitenden Gentrifizierung im Leipziger Osten und dem Fluchtgrund Islamismus beschäftigen. Für eine ausgelassene Atmosphäre sorgt zusätzlich ein buntes Rahmenprogramm, das von Theaterperformances, Poetry Slam und Streetart-Workshops bis zu musikalischen Acts verschiedener Stilrichtungen reicht.    Weitere Informationen

2017

Ostsicht Festival 2017

Das Ostsicht Festival 2017 ist ein soziokulturelles Open Air im Leipziger Osten, das am 16. September 2017 erstmals im Stadteilpark Rabet vom Bildungsverein Parcours e.V. veranstaltet wird. Mit der Bundestagswahl vor Augen und dem internationalen politischen Rechtsruck im Nacken steht für uns fest: Wir wollen nicht abwarten und zuschauen, wie die Rechtspopulisten der AfD mit wehenden Fahnen und einem zweistelligen Ergebnis in den Bundestag einreiten. Also was tun? Was tun! Und das am liebsten für und mit jungen Menschen, die noch einigermaßen orientierungs- und anteilslos in der politischen Welt herumirren.    Weitere Informationen