Methoden und Ziele

Die von uns durchgeführten Workshops, Seminare und Projekttage verfolgen das Ziel, die Teilnehmenden zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Ideologien der Ungleichwertigkeit und aktuellen Erscheinungsformen des politisch rechten Spektrums zu ermächtigen. Die Sensibilisierung für verschiedene Formen der Ablehnung, Abwertung und Ausgrenzung anderer Menschen, insbesondere vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte, ist uns dabei ein zentrales Anliegen.

Bei unserer Arbeit kommt es uns vor allem darauf an, den Teilnehmenden zu vermitteln, dass sie als Menschen ernst genommen und respektiert werden, daher versuchen wir so weit wie möglich auf den klassischen Frontalunterricht mit dem dazugehörigen Autoritätsgefälle zu verzichten und stattdessen eine Lernatmosphäre zu schaffen, in der sich alle wohlfühlen können.

Wir möchten die Teilnehmenden nicht belehren oder umerziehen, sondern vielmehr andere Perspektiven aufzeigen und Denkanstöße liefern, um gesellschaftliche Verhältnisse kritisch hinterfragen zu können. Dazu setzen wir insbesondere auf interaktive und abwechslungsreiche Methoden, um Inhalte selbst zu erarbeiten und andere Standpunkte erfahrbar zu machen.

Die inhaltliche Schwerpunktsetzung wie auch die Dauer und Struktur unserer Bildungsangebote sind nicht standardisiert, sondern werden bedarfsorientiert und zielgruppenspezifisch abgestimmt. Der methodische Zugang orientiert sich dabei in erster Linie an den Interessen, Vorkenntnissen und Erwartungen der jeweiligen Zielgruppe.